Monatsarchive: Oktober 2007

Zimmerpflanzen für jeden Wohnstil

Zimmerpflanzen sind, bedingt durch Mode und Trends, sehr variantenreich geworden. Suchen Sie sich aus der Vielfalt des Angebots in unseren Gartencentern die passenden Pflanzen zu Ihrem persönlichen Wohnstil aus! Kombiniert mit schöner Deko geben Sie Ihrem Zuhause ein wohnliches Ambiente ganz nach Ihrem GBambuseschmack.

Ganz im Asia-Trend:

Zu Möbeln im Japan-Look passen streng formale oder ostasiatische Pflanzen wie z.B. der „Lucky Bamboo”. In China ist er schon lange beliebt, nun macht er auch bei uns Furore. Er gehört zu den Drachenbäumen und wird bei uns als Steckling verkauft. Die sind sehr robust und halten sich lange in der Vase, wenn sie hell, aber nicht in der prallen Sonne stehen. Das Wasser sollte alle zwei Wochen ausgetauscht werden. Wenn der „Lucky Bamboo” Wurzeln geschlagen hat, kann man ihn problemlos in einen Topf mit Erde umpflanzen.

Flammendes KäthchenRustikale Möbel wie Bauern-, Schweden- und Korbmöbel brauchen fröhlichbunte Blütenpflanzen wie Alpenveilchen, Blütenbegonien, Flammendes Käthchen, Glockenblumen, Oster- und Weihnachtskaktus oder Primeln. Mit modisch, bunten Übertöpfen und kleinen Accessoires dekoriert unterstreichen sie den ländlichen Charme der Wohnung.

Zu modernen Designer-Möbeln aus Stahl, Glas und Marmor passen Pflanzen, die zierlichEinblatt oder wie Skulpturen wirken, z.B. Asparagus, Farne, große Ficus-Arten, Palmen, Schefflera, Yucca, Zimmerlinde oder wie hier hochwertige Orchideen. Aber stellen Sie die Pflanzen nicht zu dicht. Um die richtige Wirkung als Blickfang zu erzielen, müssen sie wie ein Kunstwerk bewusst aufgestellt werden. Dann unterstreichen sie das stilvolle Wohnungsambiente.

Die „klassische Einrichtung”

Zu Biedermeiermöbeln, englischen oder französischen Stilmöbeln passen besonders gut Alpenveilchen, Azaleen, Blüten- und Strauchbegonien, Efeu, Farne, Gloxinien, Kamelien, Palmen und Usambaraveilchen. Formschöne Deko dazugestellt wertet Ihre Möbel zusätzlich auf. Es lohnt sich also, in Ruhe und mit wachsamem Auge einen Rundgang durch unser Gartencenter zu machen und sich das passende Grün für die Wohnung auszusuchen.

Gruselspaß zu Halloween

Herbststimmung in Stadt und Land, Nebel und Dämmerung herrschen vor – ein zahnloses Gesicht grinst auf der Türschwelle, gespenstisch flackert Licht hinter den leeren Augenhöhlen. Kaum geht es auf die dunklere Jahreszeit zu, beginnen Gespenster und Kobolde ihr Unwesen zu treiben. Ob mit oder ohne Kürbis, Ende Oktober ist es wieder soweit, Halloweenpartys laden zum schaurig schönen Gruseln ein.Halloween

Die traditionelle Dekoration zu Halloween ist der Kürbis. In den angelsächsischen Ländern spielt er schon seit Jahrhunderten eine zentrale Rolle am Abend vor Allerheiligen, dem All Hallows Evening, verkürzt Halloween. An diesem Abend ist – alter keltischer Tradition zufolge – die Grenze zwischen dem Reich der Lebenden und der Toten besonders durchlässig. Opfergaben sollten die auf der Erde wandelnden Geister der Ahnen milde stimmen; mit Lärm, Feuer und schaurigen Fratzen, damals noch aus Rüben geschnitzt, versuchte man böse Geister abzuschrecken. Zwar bemühte sich das Christentum, das heidnische Treiben in ein würdiges Totengedenken zu verwandeln. Aber die Lust am Spuk und die Freude an den üppigen Früchten haben sich bis heute erhalten. In schaurig-schöner Bemalung oder ausgehöhlt und mit Schnitzereien und einem Licht versehen dekorieren sie nun auch bei uns Haustüren und Fenster, Balkone und Terrassen.

Hexenfiguren als TischdekoFarbenfrohe Tischdeko

Sie suchen noch nach einer ausgefallenen Dekorationsidee für Ihre Halloween Feier? Dann kommen sie in diesem Jahr am Heidekraut nicht vorbei. Topferika ist als Halloween Dekoration ideal geeignet. Schon vor der Haustür heißen Erikatöpfe die Gäste willkommen. Hier und da ein kleines Gespenst versteckt und die Party kann steigen. Originell sind auch Umtöpfe aus Kürbissen. Ein, zwei Erikapflanzen in das ausgehöhlte Gemüse gestellt, und schon haben Sie eine auffallende florale Dekoration für Ihr Halloweenbuffet. Kleine Hexenfiguren, Tischlichter und Halloween-Servietten vervollständigen das ansprechende Tischensemble.

Herrlich gruselige Halloween-Deko finden Sie jetzt in unseren Gartencentern. Suchen Sie sich in unserer großen Auswahl die passenden Accessoires zum Basteln und Gestalten für eine gelungene Party!

Gehölze für einen genussreichen Winter

Bunte Beeren sind im sonst so schlichten Winter ein Farbschmuck, der das Auge erfreut. Doch machen sie nicht nur unseren Garten attraktiver, sie dienen auch den Vögeln und Nützlingen als Winterfutter. Einige der schönsten Beerengehölze stellen wir Ihnen hier vor.Liebesperlenstrauch

Berberitzen, Apfelbeeren (Aronia melanocarpa), Feuerdorn (Pyracantha coccinea), Vogelbeeren (Sorbus aucuparia), Scheinquitten (Chenomeles japonica) und Schneeball (Viburnum opulus) dienen den Vögeln noch lange als Nahrungsquelle. Weniger von den kleinen Besuchern, dafür mehr von den Gartenbesitzern geschätzt, werden die trockenen, violetten, glänzenden Früchte des chinesischen Liebesperlenstrauches (Callicarpa bodnieri var. giraldii). An seiner exotischen Pracht können wir uns bis in den Winter hinein erfreuen. Ein wenig erinnert sie an die Märchen aus 1001-Nacht und passt daher wunderbar in die kommende Jahreszeit.

Super im Herbst und im Winter

Ein besonderer Leckerbissen für Pflanzenkenner ist die primelgelb blühende Zaubernuss (Hamamelis intermedia) ‘Westerstede’. Alle loben ihre reiche Blüte, die dem Winter trotzt, schon ab Ende Januar einsetzt und bis März anhält sowie ihren gedrungenen Wuchs, der sie besonders gut für Vorgärten und kleine Gärten geeignet macht. Dabei wird ganz übersehen, dass die Sorte ‘Westerstede’ auch eine wunderschöne Herbstfärbung zeigt: die Blätter verabschieden sich auf gelber Grundfarbe mit flammenden Übergängen in Rot. Ein echter Zusatznutzen, der die pflegeleichte Pflanze sympathisch macht.Mahonie

Ein schönes, immergrünes Gehölz aus Asien macht im Winter auf sich aufmerksam: die Schmuckblatt-Mahonie (Mahonia bealei), eine wüchsige Verwandte der altbekannten Mahonie. Während die Bewohner des nordamerikanischen Unterholzes erst im Frühling blühen, zeigt die großblättrige Asien-Art jetzt, was sie kann. Noch spät im Herbst hat sich aus den Trieben ein Bündel von bogenförmigen Rispen hervorgeschoben. In milden Gegenden können sie sich schon im Januar und Februar, ansonsten spätestens im März mit zartgelben Blütchen zu hängenden Trauben entfalten. Ihr zarter Duft erinnert an Maiglöckchen.

Tipp: Lebkuchenbaum

Aroma und Farbe – diese Rarität hat beides zu bieten. Gerade in den Herbstmonaten verbreitet siLebkuchenbaumch der Duft des Lebkuchenbaumes und bietet einmal einen anderen Vorgeschmack auf die Weihnachtszeit.

Ein interessantes Geruchserlebnis bietet der Katsurabaum (Cercidiphyllum japonicum). Der Katsurabaum gehört zu der kleinen Pflanzenfamilie der Kuchenbaum- oder Judasbaumblattgewächse (Cercidiphyllaceae), die im Pflanzensystem den Zaubernussgewächsen (Hamamelidaceae) nahe stehen. Wegen seines wunderbar fruchtigen Duftes der Blätter nach weihnachtlichem Lebkuchen nennt man ihn auch Lebkuchenbaum. Er ist winterhart und kann in unseren Breiten sowohl als Kübelpflanze als auch als Gartenpflanze gehalten werden. Pflanzen Sie den mittelgroßen Baum in Sitzplatznähe, denn im Spätherbst können Sie sich auch an einer extraschönen Herbstfärbung erfreuen.

Herbstchrysanthemen

Alljährlich im Herbst verlocken die duftenden Chrysanthemen mit ihrem strahlenden Blütenmeer in bunten Farben zum Gestalten von herbstlichen Schalen und Balkonkästen oder zum Schmücken der Beete.

Topfchrysantheme mit herbstlicher DekoMit zahllosen Blüten in riesigen Stämmchen oder Büschen zählen Topfchrysanthemen zu den schönsten Boten des Herbstes. Die Dauerblüher aus Japan und China erfreuen wochenlang im Vorgarten, auf Beeten, Terrassen, im Balkonkasten und in Schalen. Herbstnässe und Nebel mahcen den pflegeleichten Pflanzen nichts aus. Ihr herb-aromatischer Duft passt so recht zu leckeren und dekorativen Früchten, zu Koniferen, Zapfen und sacht fallendem Laub. Man kann sie gut mit Kissenastern, Topferiken, Cyclamen, dekorativem Zierkohl und schönen Ziergräsern kombinieren. In einer Zeit des trüben Wetters muntern die üppigen Blütenkissen mit herrlichen, edlen Farben auf.

Interessanter für das Staudenbeet sind vor allem die winterharten Sorten. Ihre rosa, braunen, gelben oder weißen Blüten überstehen ohne weiteres leichte Fröste und verlängern das Gartenjahr bis in den Dezember. Aber auch nach der Blüte lohnt es sich oft, die Pflanzen zu behalten, denn sie können noch im nächsten Jahr mit herrlichen Blüten erfreuen. Schneiden Sie die Chrysanthemen nach der Blüte auf etwa 5 cm herunter und bedecken sie die Triebe mit Laub und Nadelzweigen. So geschützt, können sie auch harte Kälteperioden überleben.

Kaskaden-Chrysanthemen

KaskadenchrysanthemenIm Gegensatz zum üblichen Wuchs präsentieren sich diese Zierformen als prächtige Hänge-Kaskaden mit einem dichten Teppich von jeweils 400-500 Blüten. Für Treppen, Gefäße auf Terrassen, Balkone und Mauern bieten sie einen beeindruckenden Anblick, sogar von Bäumen hängen sie mitunter als lange Fächer herab. Besonders in Frankreich, in der Schweiz und in Baden ist die ursprünglich aus Japan stammende uralte Kulturmethode noch verbreitet, hier präsentieren sich alljährlich vielerlei Häuser und Städte mit dem üppigen Blumenschmuck. Wer sie selber ziehen will, braucht Geduld und Muße. Dafür wird man reichlich durch 120- 150 cm lange Blütenschleppen belohnt, die von Oktober bis zum Eintritt härterer Fröste im Dezember blühen. Leichte Fröste bis – 8 ° C werden vertragen.

Prächtige Chrysanthemen gibt es in vielen Formen und Farben in unseren Gartencentern zu kaufen. Unsere Mitarbeiter geben Ihnen gern Tipps zum Bepflanzen von herbstlichen Schalen und farbenfrohen Beeten!