Monatsarchive: März 2009

Bunte Deko zur Osterzeit

Primeln in satten, kräftigen Farben, Tulpen, süss-duftende Narzissen und Hyazinthen, jetzt kann man für die Osterdeko getrost aus dem Vollen schöpfen. Ob in Töpfen vorgetrieben oder als Schnittblumen – der eigenen Kreativität steht nichts im Wege.

Mit biegsamen Zweigen, luftigen Federn oder farbigem Papier, mit Schalen und lustigen Figuren wie Biene Maja, rot gepunkteten Maikäfern oder Häschen aus Ton sieht alles gleich professioneller aus. Alles ist im Gartencenter erhältlich. Unsere Floristen waren aktiv und haben schon einige Beispiele zum Nachmachen gestaltet.

Foto - Stein Osterstrauß mit Lämmchen

Osterstrauss

Österliche Stimmung zieht mit diesem Strauss ein. Mitten im Nest aus Weidenzweigen sitzen zwei kleine Schäfchen, umgeben von blauen Hyazinthen und einer roten Rose. Mit einer Manschette aus grünem Papier kommt alles noch besser zur Geltung.

Foto - BBH Österliche Blumendeko in Gelb und Weiß.

Symphonie in Gelb

Auch diesen Strauß kann man leicht selber komponieren. Nur der Farbton muss stimmen. Gelbe Tulpen, weisse Ranunkeln und die kleinen, gelben Mimosenblüten passen in der modernen Glasvase auf sympathische Weise zusammen.

Osterhäschen mit Ausblick

Nicht nur Blumen, auch passende Osterdeko für die Wohnung stimmt österlich ein. Munter blicken diese Osterhäschen aus dem Bilderrahmen drein. Der Rahmen ist verspielt mit Möhrchen und bunten Eiern verziert. Neben farbigem Frühlingsgeschirr aufgestellt, ergibt sich eine fröhlich wirkende Kombination.

Tipp: Kübelpflanzen auf die neue Saison vorbereiten

Noch befinden sich die meisten Kübel- und Zimmerpflanzen in ihrer Ruhephase, doch bald werden sie neue Wurzeln und Triebe bilden. Tauschen Sie ab Ende des Monats ausgelaugte Erde gegen neues Substrat und behandeln Sie zugleich kränkelnde Pflanzen. Üppiges Wachstum und viele Blüten sind der Lohn.

So wird es gemacht:

Foto - Compo Umtopfen mit passender Compo-Blumenerde.

. Feuchten Sie die Ballen vorher gründlich an, dann lassen sie sich durch Drücken leichter herausziehen.

. Schneiden Sie verwurzelte Ballen mit einem Messer ein, lockern Sie die Wurzeln und entfernen Sie Verfaultes.

. Stauendes Wasser kann das Eingehen der Pflanze bedeuten. Scherben auf dem Abzugsloch verhindern das.

. Eine zusätzliche Schicht Kies sorgt für effektive Drainage und gute Belüftung, die den Wurzeln ausgezeichnet bekommt.

. Füllen Sie danach etwas lockere Blumenerde ein. Wichtig sind Langzeitdünger und eine dauerhafte Struktur, so wie man es von Qualitätserden erwartet.

. Jetzt die Pflanze einsetzen und rundherum Erde verteilen. Damit sie überall hinkommt, den Ballen etwas bewegen.

. Drücken Sie die Pflanze an und formen Sie ringsum einen ca. 2 cm tiefen Gießrand. Danach gründlich angießen.

. Ideal für frisch getopfte Pflanzen ist eine helle, aber nicht prall sonnige und vor Zugluft geschützte Stelle, an der sie sich erholen und einwachsen können. Nicht austrocknen lassen!

Tropenzauber mit Orchideen

Mit großen, farbintensiven Blüten verzaubern Orchideen ihre Betrachter. Gehören Sie schon zur Fangemeinde der tropischen Schönheiten? Oder möchten Sie sich noch begeistern lassen? Hier gibt es wertvolle Tipps zu Kauf, Standortwahl und Pflege. In unseren Gartencentern halten wir eine große Auswahl gesunder Orchideengewächse (Orchidaceae) für Sie bereit.

Foto - Stein Phalaenopsis

Orchideenblüten ähneln Lilienblüten. Ihre dekorativen Blätter sind weich oder fleischig (sukkulent) – je nachdem, an welche Heimat die jeweilige Art angepasst ist. Je wohler sich eine Orchidee am neuen Standort auf der Fensterbank oder im Wintergarten fühlt, desto üppiger wird sie wachsen und blühen. Darum ist es günstig, die für Ihre Wohnung geeignete Orchidee auszuwählen. Beim Einkauf sollten Sie auf den Zustand der Blätter achten: Sie sollten straff und kräftig grün gefärbt sein. Unsere Gartencenter bieten Ihnen kräftige, gepflegte Orchideen, an denen Sie sicher viel Freude haben werden. Wenn Sie die Orchidee Ihrer Wahl erworben haben, ist es ratsam, sie nicht gänzlich ungeschützt im kalten oder überhitzten Auto zu transportieren. Am besten wickeln Sie die Pflanze samt Topf behutsam in ein paar Lagen Zeitungspapier, um sie vor allzu großen Temperaturschwankungen zu schützen.

Artenreiche Schönheiten

Am beliebtesten sind die Falterorchideen (Phalaenopsis). Ihre vielen weißen und pastellfarbenen Blüten an den gebogenen Rispen entzücken mit der Eleganz schwebender Schmetterlinge. Ob Sie sich für diese Art oder zum Beispiel für den eleganten Frauenschuh (Paphiopedilum und Phragmipedium) mit der zum glänzenden Schuh geformten Lippe entscheiden, ist Geschmackssache. Die meisten Wohnungsräume sind hell genug. Hohe Luftfeuchtigkeit mögen die grazilen Schönheiten ebenfalls. Darum tut es den Pflanzen gut, ab und zu besprüht zu werden.  Orchideen wachsen langsam und legen nach der oft wochenlangen Blüte eine Ruhephase bis zum nächsten Neutrieb ein, in der sie nur sehr wenig Wasser benötigen. Sie dauert artenabhängig einige Wochen oder auch mehrere Monate. Regelmäßiges Düngen und Wässern ist erst in der Wachstumsphase nach der Ruhephase wieder besonders wichtig. Die Temperaturansprüche der einzelnen Arten sind unterschiedlich. Informieren Sie sich darum bei unseren kompetenten Mitarbeitern über Ihre Pflanze. Orchideen sind – nicht nur was die benötigte Wassermenge anbelangt – genügsame Pflanzen. Dies gilt besonders für die Versorgung mit Nährstoffen. Die Vorlieben für die gezielt zu gebende Nahrung berücksichtigten spezielle Orchideen-Dünger, die Sie in unseren Gartencentern selbstverständlich bekommen können.

Pflanzenschutz auf natürliche Art

Groß ist die Not, wenn sich Kolonien von Blattläusen über die zarten Knospen der Rosen hermachen, wenn Kohlgewächse übersät sind mit Läusen und durchlöcherte Blätter vom rabiaten Werk der Raupen künden. Doch wie überall in der Natur, freuen sich bald nützliche Helfer über das reiche Nahrungsangebot und machen sich über die Schädlinge her.

Nützliche Helfer fördern

Foto - Schwegler Geeigneter Nistkasten

Neben Florfliegen (man nennt sie wegen ihres enormen Appetits auch Blattlauslöwen), Schwebfliegen und Ohrwürmern sind es unsere vielen gefiederten Freunde, die just zur Zeit der größten Schädlingsplage emsig ihren Nachwuchs füttern. Jedes Singvogelpärchen schleppt Berge von Läusen, Raupen und Larven herbei – eine erhebliche Entlastung für unsere Gemüse, für Blumen und Obst. Jetzt ist die richtige Zeit, um für reichlich Nistplätze zu sorgen. In umzäumten Gärten und ruhigen Waldgebieten können die Nisthöhlen in Augenhöhe hängen, das macht das Aufhängen an Ästen und das Reinigen leicht. Der ideale Standort für brütende Vögel ist in Leiterhöhe (ca. 3 Meter), stets auf der windabgewandten Seite (Südosten) , vor praller Sonne und durch einen Drahtgürtel vor allzu hungrigen Katzen geschützt. Bestehen die Nistkästen aus hartem, aber luftig-isolierendem Holzbeton, können auch Spechte und gierige Nesträuber wie Elstern weder das Einflugsloch erweitern noch auf andere Weise in die gesicherte Vogelkinderstube eindringen.

Viele Nistkästen haben im Garten Platz

Übrigens: Es gibt keinen Mindestabstand für brütende Vögel. So leben an einem Baum ohne weiteres 2 Meisenpärchen friedlich nebeneinander und schon allein die Zahl unserer Vogelarten verhindert Rivalitäten. Weil aber die besten Nistplätze bereits im Winter besetzt werden, beginnt die Zeit zum Reinigen der Nistkästen schon im September und endet kurz vor dem Nesterbauen. Alles Baumaterial der früheren Nestbewohner wird dabei entfernt und die Behälter gründlich gereinigt. Man tut damit ein gutes Werk, denn zwischen Federn, Gras und Laub finden Flöhe und Milben ein passendes Überwinterungsquartier – lästige Schädlinge; die auch der heranwachsenden Brut übel zusetzen können.

Im Gartencenter finden Naturfreunde fachgerechte Beratung und eine reiche Auswahl an praktischen , artgerechten Nisthöhlen, passend für unterschiedliche Vogelarten und dazu noch Quartiere für Florfliegen, Hummeln, Wildbienen, Igel Fledermäuse bis hin zu Schwalbennestern und Vogelbädern.

Hornveilchen blühen rund um´s Jahr

Noch nie präsentierten sich Hornveilchen und Ministiefmütterchen in so bezaubernd schönen Farben. Zahlreiche Kreuzungen machten es möglich und verwischten die klare Trennung zwischen den Stiefmütterchen für das Frühjahr und den  halbstaudig wachsenden Hornveilchen (Viola x cornuta) für den Sommerflor. Es gibt sie in guter Qualität blühend für Schalen, Balkonkästen, Beete oder Vorgärten im Gartencenter zu kaufen.

Foto - Stein Hornveilchen der Sorte Sorbet Orange Duet

Wer die Pflanzen für den Sommer selber anziehen möchte, hat jetzt Gelegenheit dazu. Die besonders üppig blühenden “Minis” kann man ab Februar auf der Fensterbank oder im Gewächshaus in eine Schale oder Multitopfplatte aussäen, ab April bis Juli empfiehlt sich die Aussaat gleich in eine Multitopfplatte im Frühbeet oder an einer halbschattigen Stelle im Freiland. Jeweils nach 8-10 Wochen beginnen die Pflanzen zu blühen und halten dann an halbschattiger Stelle monatelang durch. Wer im Juni-Juli sät, erfreut sich selbst im Herbst an blühenden Beeten oder üppigen Balkonkästen. Gut bewährt haben sie sich auch als blühender Teppich unter Rosen und als Grabschmuck.

Pflegetipps: Ministiefmütterchen blühen zwar überall, doch entwickeln sich die Pflanzen an kühler halbschattiger Stelle mehr kompakt und die Blüten bleiben größer. Gute Nährstoff-Versorgung ist wichtig, denn sie fördert das Wachstum und die Bildung neuer Knospen. Mit beigemischtem Langzeitdünger kommt ein Vorrat in die Erde. Wer will, kann dem Gießwasser auch alle 14 Tage Flüssigdünger beigeben. Halten Sie die Aussaaten anfangs unbedingt schattig, nach dem Aufgang luftig und sonnig.